Neben der Milch, den notwendigen Reifungskulturen, Gewürzen und Kräutern dürfen auch (jodiertes) Salz für den Geschmack und Beta-Carotin (Provitamin A) als natürliches Färbemittel eingesetzt werden. Die Verwendung spezieller Zusatzstoffe wie etwa Schmelzsalze oder Verdickungsmittel ist exakt geregelt. Bei uns zählt diese Verwendung nicht zur gängigen Praxis. Auf der Verpackung findet der Konsument die exakte Auflistung aller Inhaltsstoffe. Käse wird während seiner Reifezeit immer wieder gewendet, regelmäßig gewaschen und gepflegt (zB mit Salz und Rotkulturen eingerieben). Um sein sortentypisches Aroma zu entfalten, braucht der Käse liebevolle Pflege und viel Gespür für seine individuellen Charakteristika. Die Käsereifung setzt sich aus unterschiedlichen Reifungsphasen zusammen. Diese Phasen hängen ab von der Zusammensetzung der Käsemasse sowie den verwendeten Mikroorganismen (Käsekulturen). Aber auch äußere Bedingungen (hauptsächlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit) spielen eine Rolle.
Grundsätzlich versteht man unter Käsereifung den gewünschten Abbau von Eiweiß. Teilweise kommt es auch zur Fettspaltung (eine Spezialität bei Edelschimmelreifung). Während seiner Reifezeit wird Käse immer wieder gewendet, regelmäßig gebürstet und gepflegt (zB mit Salz und Rotkulturen eingerieben).
Wodurch unterscheidet man Käsearten?
• Frischeste Milch von verschiedenen Tierarten (Kuh, Schaf, Ziege, Büffel)
• Herstellungsart
• Fettgehalt der Trockenmasse (F.i.T.: Fett in der Trockenmasse)
• Festigkeit (Verhältnis Trockenmasse zu Wassergehalt)
• Käsereifung (verschiedene Reifungsarten)
• Geschmack und Verwendung